Datum
12. März 2018
Autor
von Marion Lewalski
Thema
Digitalisierung

Whitepaper „Pricing im Zeitalter des Internet of Things“

4.3 von 5 Sterne, 4 Bewertungen

Digitale Abrechnungsmodelle: Was sie bringen und wie die Umsetzung gelingt.

Hersteller von Geräten, Maschinen und Anlagen investieren kräftig in die Digitalisierung. Bis 2020, so ein PricewaterhouseCoopers-Report, will die deutsche Industrie jährlich 40 Milliarden Euro für entsprechende Anwendungen ausgeben.1 Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage nach dem Return-on-Investment der Projekte. Die Antwort fällt jedoch für Anbieter wenig zufriedenstellend aus. So können laut einer aktuellen Studie im Zuge der digitalen Transformation weltweit bislang nur 23 Prozent der Unternehmen auch ihren Umsatz steigern.2 Bei einer Befragung im Sektor Maschinenbau gaben sogar 90 Prozent der Teilnehmer an, dass ihnen der Aspekt der Monetarisierung beim Aufbau von Services wie Predictive Maintenance noch Probleme bereitet.3

Digitale Transformation auf (Kunden-)Kurs bringen

Offensichtlich gehen Betriebe ihre Digitalisierungsprojekte vor allem von der technologischen Seite her an. Der Fokus liegt dabei nach wie vor auf den Kernprodukten – Geräten, Maschinen, Anlagen – und ihrer Performance. Für die Entwicklung kundenorientierter Geschäftsmodelle und entsprechender Abrechnungskonzepte fehlt es hingegen noch an Erfahrung und Know-how.
Dennoch blickt die Mehrzahl der Unternehmen optimistisch in die digitale Zukunft und geht von positiven Effekten für den eigenen Umsatz aus. Zu Recht, wie die Praxis bestätigt: Hersteller, die ihr Produktangebot um softwarebasierte Dienste erweitern, steigern ihren Ertrag um durchschnittlich 11 Prozent.4

Markt mit Wachstumsperspektive

Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen sollte jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Es ist abzusehen, dass sich der Markt für digitale Services rund um physische Produkte schnell entwickeln wird, da auch die Nachfrage nach neuartigen Angeboten dieser Art in den letzten Jahren stark gestiegen ist. In jüngerer Zeit werden sich die Nutzer zudem mehr und mehr bewusst, dass es derartige Leistungen auf Dauer nicht umsonst geben kann. So hat sich die Zahl der Käufer in diesem Bereich von 6,4 Millionen im Jahr 2016 auf 10,2 Millionen im Jahr 2017 erhöht.5 Noch kann man sich als Unternehmen jedoch als Early Bird gut positionieren und wichtige Anteile sichern.

Bei Betreibern von Geräten und Maschinen erfreuen sich besonders Abonnenten- und Pay Per Use-Modelle wachsender Beliebtheit. Denn sie versprechen finanzielle Vorteile durch den Wegfall bzw. die Reduzierung der Anschaffungskosten sowie durch planbare, nutzenorientierte Ausgaben. Anbieter sollten allerdings von Anfang an darauf achten, dass sie ihre digitalen Leistungen auch angemessen in Rechnung stellen. Sind die Dienste zunächst kostenfrei verfügbar, lässt sich eine spätere Bepreisung sehr viel schwerer durchsetzen.

Whitepaper: aktuelles Wissen zum digitalen Geschäft

Geld verdienen mit digitalen Services rund um physische Produkte. Wie das funktioniert und was es dabei zu beachten gilt, fasst das Whitepaper „Pricing im Zeitalter des Internet of Things“ für Sie zusammen, wobei unter anderem die folgenden Aspekte diskutiert werden:  

  • neue Geschäfts- und Erlösmodelle in der Anwendung
  • digitale Bezahlverfahren und ihre Besonderheiten
  • Umsetzungstipps für Technologie und Business
  • Nutzen für Anbieter und Abnehmer

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1 PricewaterhouseCoopers: Studie „Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution; Oktober 2014
2 Simon Kucher & Partners: Global Pricing & Sales Study; August 2017
3 Robert Berger, VDMA, Deutsche Messe: Studie „Predictive Maintenance. Service der Zukunft – und wo er wirklich steht“; April 2017
4 Gemalto N.V.: How Software is Powering the Hardware Renaissance; 2017
5 Hochschule Fresenius, DCI Institut: Paid Content in Deutschland, 2018

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