Datum
21. September 2016
Autor
von Detlef Aden
Thema
Digitalisierung

Weiterbildung: Know-how schlummert im eigenen Unternehmen

4.9 von 5 Sterne, 13 Bewertungen

Diese Mitarbeiter brauchen Sie für den digitalen Wandel

Die Digitalisierung im eigenen Betrieb umsetzen, die Herausforderung annehmen und die Chancen nutzen – das ist leichter gesagt als getan. Ob der digitale Wandel funktioniert, hängt entscheidend davon ab, ob Sie das richtige Know-how im Unternehmen haben. Da stellt sich die Frage: Welche Fachkräfte und Berater muss ich an Bord holen? Oder habe ich sogar künftige Experten bei mir sitzen und weiß es gar nicht?

Es ist ein bisschen schizophren: Laut dem Digitalverband Bitkom messen Unternehmen der Weiterbildung rund um Digitalthemen große Bedeutung zu. 97 Prozent halten diese für qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen für wichtig1. Die Digitalkompetenz von Bewerbern und eigenen Mitarbeitern wird aber nur mit befriedigend oder gar ausreichend bewertet. Demgegenüber investieren nur 4 von 10 Unternehmen in die Weiterbildung zu diesem wichtigen Thema. Auch fehlt in fast 70 Prozent der Unternehmen eine zentrale Strategie, wie Mitarbeiter Digitalkompetenzen erlangen sollen.

Leitwölfe mit Gesamtblick

Oft ist der erste Gedanke nach der Entscheidung für die Digitalisierung des Unternehmens: „Wir brauchen IT-Experten!“ Betrachten wir aber das Unternehmen aus einer Gesamtsicht, hat die Digitalisierung Einfluss auf die Vertriebsprozesse, auf Produkte, auf die Produktion und die Instandhaltung. Dann geht es nicht um IT, sondern um die Frage: „Wie verbinde ich die Prozesse vom Kunden über die Produktion bis hin zu Auslieferung?  Sie benötigen Leitwölfe, Projektmanager, die führen, begeistern und motivieren können. Denn es gilt auch, der Belegschaft die Angst vor Veränderung zu nehmen. Veränderungen prägen unser Leben und dennoch ist man gerade bei uns in Deutschland eher ängstlich. Nicht jeder erkennt sofort die Chancen die hinter solchen Veränderungen stecken.

Der Chef geht voran

Als Chef und Geschäftsführer bin ich besonders in der Pflicht. Auch wenn ich keine Erfahrung mit der Digitalisierung habe, muss ich dafür sorgen,  dass diese Vision im Unternehmen Fuß fasst. Als Inhaber oder Geschäftsführer war es seit jeher meine Aufgabe, Geschäftsmodelle zu überprüfen, zu verbessern oder auch mal Neues auszuprobieren. Wir erleben nur eine Zunahme in der Schnelligkeit, der ich begegnen muss. Mir bleiben nicht mehr wie in der Vergangenheit ein, zwei oder drei Jahre. Da werde ich in der heutigen Zeit ganz schnell vom Wettbewerber oder Newcomer überholt. Das gilt für jedes Unternehmen - egal in welcher Branche. Auch wenn bei Ihnen die Auftragslage sehr gut ist. Machen Sie Ihren Mitarbeitern klar, dass jetzt Veränderungen angestoßen werden müssen. Später fehlt ihnen vielleicht das Geld.

Experten im Unternehmen finden

Für die Digitalisierung benötigen Sie erst einmal keine neuen Mitarbeiter mit speziellen Skills. Denn die besten Experten sitzen garantiert in Ihrem Unternehmen. Mit diesen Mitarbeitern analysieren Sie ihre Unternehmensprozesse, finden Potentiale und verbinden alle Prozesse miteinander. Unterstützend kommen externe Berater dazu, die mit der Erfahrung aus anderen Unternehmen die Digitalisierung begleiten. Durch externe Berater, die auch in anderen Branchen aktiv sind, können neue Ideen und Ansätze einfließen. Ein Tipp: Seien Sie offen gegenüber Neuem. Auch der Ersatz einer in die Tage gekommenen Software kann wahre Wunder bewirken.

Mehr zu der Frage „Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die heutige und künftige Arbeitswelt?“ erfahren Sie in dieser Präsentation des Digitalverbandes Bitkom

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