Datum
15. Juli 2016
Autor
von Thorsten Wilcke
Thema
Finanzmanagement

Warum das Wachstum mancher Unternehmen trotz guter Umsätze stagniert

4.5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Keine ordentlichen Zahlen – kein Wachstum!

Zwei Comic-Männchen unterhalten sich über Finanzen und Investment

Junge Unternehmen haben häufig das Problem, dass sie zwar theoretisch wachsen könnten, die Firmenentwicklung jedoch tatsächlich stagniert. Schuld daran sind beispielsweise die fehlenden Geldgeber, die abspringen, wenn die Unternehmenszahlen vernachlässigt wurden. Um dem von vornherein entgegen zu wirken, helfen ERP-Lösungen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Unternehmen ist gerade aus dem Start-up Stadium entwachsen, der Laden läuft und die Umsätze stimmen. Jetzt möchte die Firma die nächste Wachstumsstufe erreichen. Deshalb begeben sich die Geschäftsführer in Verhandlung mit Banken und Investoren, um die Expansion zu finanzieren. Doch die Geldgeber springen ab – mit der Begründung: Die Unternehmenszahlen sind nicht aussagekräftig genug, der Einstieg birgt zu viele Risiken. Doch woran liegt das?

Verkauf hat Priorität vor Controlling

Für junge Unternehmen steht der Ausbau der Produktpalette im Vordergrund, ebenso wie die Produkt(weiter)entwicklung und der Aufbau der Vertriebswege. Der Fokus liegt auf expandieren und wachsen, nicht auf dem operativen Geschäft. Buchhaltung, Rechnungswesen und Controlling rücken dabei schnell in den Hintergrund oder werden als lästiges Übel betrachtet. Häufig lautet das Argument: „Priorität hat der Verkauf! Buchhaltung ist zweitrangig“

Zahlen weisen das Potential eines Unternehmens aus

Erreichen Unternehmen eine gewisse Größe und Komplexität, um eine neue Wachstumsstufe anzugehen, wenden sie sich an ihre Geldgeber. Dass diese nicht ganz widerstandslos sofort das Scheckbuch zücken, ist bekannt. Investoren fordern konkrete Zahlen, um Wachstum, Umsatz, aber auch Profitabilität und Effizienz eines Unternehmens einschätzen zu können. Nur so halten sie das eigene Risiko gering. Können die geforderten Auskünfte nicht gegeben werden, weil beispielsweise die kaufmännischen Prozesse vernachlässigt wurden, ist es verständlich, dass Investoren abspringen. Und das schadet langfristig dem Unternehmen, wenn es trotz des Potentials für weiteres Wachstum stagniert. 

Durch einfache Prozesse Abhilfe schaffen

Deshalb ist es gerade für junge, aufstrebende Firmen ungemein wichtig, unternehmerische Ressourcen wie Kapital, Personal, aber auch Material und die IT-Infrastruktur zu planen und zu steuern. Um erst gar nicht in die Gefahr zu geraten, Controlling-, Buchhaltungs- und Rechnungswesen-Prozesse zu vernachlässigen, bieten sich möglichst unaufwändige Lösungen an, die durch flexible Angebote auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind. Hierfür eignen sich beispielsweise cloudbasierte ERP-Systeme. Ein ERP aus der Cloud hat viele Vorteile: Der erste ist wohl, dass es ungemein schnell zur Verfügung steht. Ebenso wie ein klassisches ERP lässt es sich tief in alle Geschäftsbereiche integrieren. Zudem sind die Initialkosten vergleichsweise gering, da keine Hardware- oder Lizenzkosten anfallen. Das macht die Kosten kalkulierbar und transparent. Ein weiterer Vorteil der Cloud-Lösung: Mobilität – sie gewährleistet, dass die Mitarbeiter auf allen Endgeräten – egal wo – arbeiten können. Ein cloudbasiertes, umfassendes ERP steht schnell und günstig bereit – und das mit einer modernen, intuitiven Oberfläche.

Ein Beispiel aus dem Unternehmensalltag: Das ERP bietet eine tiefe Integration aller Geschäftsbereiche – angefangen von der kompletten Warenwirtschaft, über Einkauf und Verkauf, Lager- und Logistikanbindungen bis hin zum Accounting. So kann der Mitarbeiter im Lager ein Paket ausliefern, während die Finanzbuchhaltung parallel im Hintergrund läuft, ohne dass Belege manuell eingebucht werden müssen. Und der elementar wichtige Blick auf Kennzahlen ist dank der integrierten Analytics-Instrumente jederzeit möglich.

Wie einfach eine cloudbasierte ERP-Lösung für Ihr Unternehmen sein kann und wie Sie davon profitieren, erfahren Sie hier:

Bildquelle: © Ann-Kathrin Hoffmann, dieleutefürkommunikation

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