Datum
18. Januar 2017
Autor
von Denise Maisch
Thema
Cloud

Überblick über Geschäftsprozesse mit Cloud-ERP und Echtzeit-Daten

Bei 130 Service-Partnern weltweit alles im Griff

Unternehmen mit weltweiten Niederlassungen stehen vor der Herausforderung, den Überblick über all ihre Geschäftsprozesse, Abläufe und Strukturen behalten zu müssen. Dies wird durch uneinheitliche Systeme der verschiedenen Länder, unterschiedliche Handhabung interner Vorgänge sowie deren Dokumentation zusätzlich erschwert. Alles im Blick zu haben, kann zeitaufwändig und mühsam sein. Mit dieser Problematik sah sich auch ein deutsches Unternehmen aus dem Bereich Service Provider konfrontiert. Das Fertigungsunternehmen mit weltweiten Serviceverträgen steuert sein globales Netzwerk, drei Service-Zentralen und 130 Service-Partner in 70 Ländern, aus dem Mutterkonzern in Baden-Württemberg. Um den Aufwand zu minimieren und alle Niederlassungen mit ihren Projekten abbilden zu können, suchten die Verantwortlichen nach einer neuen Lösung. Dank des hybriden Ansatzes zweier kompatibler ERP-Systeme bringt das Unternehmen 35 Nationalitäten, ca. 400 Mitarbeiter und mehr als 80 Prozent globale Projekte unter einen Hut. Dabei setzt es in seinen Niederlassungen auf die Cloud und im Mutterkonzern auf einen Mix aus Cloud- und On-Premise-Lösung. Wie genau das Zusammenspiel funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel und dem zugehörigen Asset.

Die Anforderungen an das neue System in den Niederlassungen wurden klar formuliert: Das Unternehmen möchte in Echtzeit wissen, wann eine Schraube in Korea aus dem Lager genommen wird. Die maximale Kundentransparenz, eine hohe Flexibilität, eine volle Integration in die bestehende Systemlandschaft (Office, Webauftritt, ERP) und die Zukunftsfähigkeit sollten hierbei gewährleistet werden. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, musste eine Integrationsschnittstelle für Outlook geschaffen werden, da das Service-Team mit Microsoft-Office-Anwendungen sein bisheriges Serviceszenario bestritt.

Die Lösung für den Servicepart

Die Lösung brachte die Entwicklung einer Service-Ticket-Plattform und eines Outlook Add-Ins. Service-Tickets lassen sich hiermit direkt aus Outlook generieren und automatisch an ein zuständiges Service-Team weiterleiten. Ebenso werden die Service-Tickets direkt aus Outlook aktualisiert und automatisch anhand einer Betreff-Erkennung im System zugeordnet. Die Reduzierung manueller Tätigkeiten spart Zeit und Geld und verringert das Risiko von Falscheingaben. Jederzeit haben die Kunden und Service-Mitarbeiter eine transparente Sicht auf den aktuellen Stand, einschließlich Ticket- und Service-Historie.

Diese Lösung wurde auch bei einer Veranstaltung mit dem Leitthema „Global denken. Regional handeln.“ im November in Uzwil vorgestellt. Das Event richtete sich an Unternehmen mit ähnlicher Problemstellung, die ebenso ihre Prozesse zentral im Mutterkonzern steuern möchten und dabei global handeln wollen, indem sie ihre weltweiten Niederlassungen mit dem ERP-System im Mutterkonzern verknüpfen. Wie das geht, präsentierten Inge Kipping, CEO, und Michael Kaupp, Entwicklungschef eines IT-Beratungs- und Entwicklungshauses in Ettlingen, anhand einer Live-Demo. Sie zeigten den Weg des Kunden bei der Anbindung seiner Service-Niederlassungen auf und sprachen über Herausforderungen sowie die erfolgreiche Umsetzung.

Welche ERP-Systeme das Unternehmen einsetzt und Auszüge aus der Service-Ticket-Plattform sowie des Outlook Add-Ins erfahren Sie hier in der Präsentation:

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Bildquelle: © Atlaspix, shutterstock
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