Datum
09. Mai 2017
Autor
von Stefan Mett
Thema
Cloud

Tipps zur Integration von Tochtergesellschaften in IT-System des Mutterkonzerns

3 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Eine Mutter - viele Töchter - kein Problem

Wussten Sie, dass das Unternehmen ARAL über 2.300 Tankstellen in Deutschland hat?1  Mineralölkonzerne sind ein gutes Beispiel dafür, dass Unternehmen nicht nur ein oder zwei, sondern sehr viele Tochtergesellschaften haben können. Eine große Herausforderung beim Aufbau und der Integration von Tochtergesellschaften ist die Einbindung in die IT-Infrastruktur. Der damit verbundene Aufwand kann viele Ressourcen binden und zahlreiche unbekannte Probleme zu Tage fördern.

Bei Mutter- und Tochtergesellschaften ist es ein bisschen wie bei Müttern und Töchtern. Auf der einen Seite hat die Mutter das Sagen, auf der anderen Seite haben die Töchter ihren eigenen Charakter. Einerseits sollen das Wissen, die Prozesse und Strukturen sowie die Vorgaben der Konzernmutter umgesetzt werden. Andererseits können Tochtergesellschaften sehr unterschiedlich und gewillt sein, auch Ihre eigenen Prozesse und Bedürfnisse umsetzen. Durch diese Strukturunterschiede stellt sich die Frage nach der passenden Software, mit der der Mutterkonzern und die Töchter zufrieden sind.

Zwei Systeme, eine Lösung

Hier bietet sich ein paralleler Systemeinsatz an. Der Mutterkonzern baut auf ein etabliertes  ERP-System, um die Unterstützung bei den sehr komplexen und industriespezifischen Szenarien gewährleisten zu können. Der Komplexitätsgrad ist sehr hoch und der Mutterkonzern muss in der Regel bestimmte Standards und Auflagen erfüllen. Auch die optimale Umsetzung der Prozesse muss gegeben sein, dies geschieht durch spezifische Anpassungen.

In den Tochtergesellschaften nimmt meist der Komplexitätsgrad ab, dennoch sollen die etablierten Best-Practice-Ansätze übernommen werden. Ein Hauptaugenmerk wird auf die nahtlose Integration in die Konzernmutter gelegt und die Kosten für die Einführung sollen gesenkt werden. Damit einhergehen die Minimierung des IT-Aufwands und ein schneller Einführungszeitraum kann realisiert werden. Dies lässt sich z.B. durch die Einführung einer Cloud-Lösung umsetzen.

Die Vorteile dieses Konstrukts: Für die Konzernmutter ergibt sich eine verbesserte strategische Planung und Steuerung durch eine einheitliche Datenbasis. Die Prozesse werden standardisiert und vereinheitlicht, sind aber dennoch individuell auf die Konzernmutter zugeschnitten und die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen verbessert sich.

Tochter in der Wolke

Für die Tochtergesellschaft stehen die flexiblen Anpassungsmöglichkeiten sowie eine hohe operative Effizienz auf lokaler Ebene im Vordergrund. Die Implementierung kann kostengünstig und schnell erfolgen. Da es sich um eine cloudbasierte Lösung handelt, ist keine eigene IT-Infrastruktur am jeweiligen Standort nötig. Dazu profitieren die Mitarbeiter der Tochtergesellschaft von mobilen Anwendungen und Apps.

Bei Integration von Tochtergesellschaften sind viele Dinge zu beachten. Wichtig ist, dass die Eigenständigkeit der Tochter bewahrt bleibt, jedoch auf die Best-Practice-Ansätze und die Erfahrung der Konzernmutter zurückgegriffen werden kann, ohne dass ein Informationsverlust entsteht.

Erfahren Sie in diesem Webinar, wie die Integration von Tochtergesellschaften in den Mutterkonzern funktionieren kann und welche Vorteile Sie dadurch erzielen können.

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Ein weiteres Webinar zum Thema „Integration von Tochtergesellschaften“ findet am 18.05.2017 von 10.00 bis 10.20 Uhr statt. Hier können Sie sich zu diesem kostenlosen Webinar anmelden.

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