Datum
05. Oktober 2016
Autor
von Kerstin Steffen
Thema
Digitalisierung

Personalarbeit im Wandel: Digitalisierung als Chance

3 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Experteninterview: Work 4.0 – HR muss sich neu erfinden

Personalmanagement und Digitalisierung – passt das überhaupt zusammen? Aktuelle Studien wie die „Benchmarking HR Digital – (wie) schafft HR die Transformation“ attestiert dem HR-Bereich  in Deutschland Nachholbedarf. Hier bestehen laut der Studie insbesondere Mängel in der Digitalisierung der eigenen Prozesse.1 Doch wo soll man ansetzen, wird doch dieser Fachbereich oftmals „nur“ als interner Dienstleister gesehen, der Stellenanzeigen und Zeugnisse erstellt sowie Schulungen organisiert und das sehr häufig noch auf klassische Art und Weise. Neue HR-Technologien, die im Zuge der digitalen Transformation, eingesetzt werden können, helfen die administrativen Aufgaben der Personaler zu beschleunigen.

Denn Personalabteilungen können sich dem Wandel der heutigen Zeit nicht entziehen. Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Globalisierung sind auf dem Vormarsch. Angetrieben durch eine Generation, die als digital Natives in einer globalisierten und vernetzen Welt zu Hause ist. Dieser Herausforderungen und der digitale Wandel lässt neben den administrativen Tätigkeiten völlig neue Aufgaben entstehen, beispielsweise HR Mobile – wie und wo soll in Zukunft gearbeitet werden. Digitale Recruiting-Tools – Stichwort Active Sourcing. Neue Tools bieten interessante und zeitsparende Möglichkeiten, Personal zu finden und an das Unternehmen zu binden.  Auch Big Data wird in Zukunft für die Personalarbeit eine immer wichtigere Rolle spielen. Hierbei geht  insbesondere darum, wertvolle HR-Daten, wie Mitarbeiterperformance, Recruiting und Personalentwicklung besser nutzen zu können. Doch hier sind laut Prof. Dr. Appel, Professor für Personalmanagement und Servicemanagement von der Hochschule Technik und Wirtschaft Saarland ein Umdenken und Innovationen notwendig.

Digitalisierungsgrad ungenügend - HR muss aufholen
Die Herausforderung liegt hier in den über Jahrzehnte lang  gewachsenen (administrativen) Strukturen. Doch wie lassen sich diese durchbrechen? Die Studie Transformationswerk zeigt auf, dass nur 15,6 Prozent der Arbeitsprozesse digitalisiert sind.2 Ein Beispiel ist der Recruitingprozess – Personaler erfassen Bewerbungen oftmals noch manuell und leiten diese umständlich per interne Post an die Fachabteilungen weiter.  Im Zuge dieser Herausforderungen und damit die digitale Transformation gelingt, besteht die wichtigste Aufgabe darin, diese Diskrepanz Schritt für Schritt zu verkleinern.  Ein wesentlicher Schlüsselfaktor kommt dabei IT-Infrastrukturen und -Systemen zu. Welche HR-Prozesse hierdurch verbessert werden können und wie die digitale Transformation im Personalmanagement gelingen kann, beantwortet Prof. Dr. Appel im Experteninterview:

Teil 1: Digitale Transformation und HR und welche HR-Prozesse durch den Einsatz von IT verbessert werden kann, beantwortet Prof. Dr. Appel im Experteninterview:

Der zweite Teil des Videos zum Thema "Welche Arbeitsplätze gehen durch die Digitalisierung verloren?" ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.

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