Datum
23. Juni 2017
Autor
von Stefan Mett
Thema
Prozessoptimierung

Kundenanforderungen mithilfe von Best-Practice-Modellen ermitteln, bevor sie der Kunde kennt

4 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Ich weiß was, was Du „noch“ nicht weißt

Echte Dienstleistung gibt es nur in den USA! Diesen Satz hört man häufig, geht es darum, dass der Kunde König ist und ein Quäntchen mehr bekommt, als er ursprünglich erwartet. Zahlreiche Unternehmen, Beratungen sowie Dienstleister beweisen allerdings jeden Tag aufs Neue, dass diese Vorgehensweise auch hierzulande funktioniert und bereits praktiziert wird.

Um im Wettbewerb bestehen und mit der Konkurrenz mithalten zu können, richten Unternehmen ihr Kerngeschäft mehr und mehr an den Anforderungen des Marktes aus. So verändert sich im Zuge der Entwicklung digitaler sowie datenbasierter Geschäftsmodelle auch die bisherige Unternehmensstrategie. Laut einer aktuellen Umfrage von Lünendonk nutzen immer mehr Consulting-Firmen Analyse-Tools, um beispielsweise die Effizienz ihrer Beratung zu steigern, Datenquellen zusammenzufügen und etwaige Muster zu analysieren. Demnach glauben 45 Prozent der befragten Berater, dass sie mit solchen Tools in der Analyse- und Projektumsetzungsphase doppelt so schnell arbeiten können. Das betrifft insbesondere aufwendige Tätigkeiten wie das Erstellen von Markt- oder Wettbewerbsanalysen. Zudem gaben 40 Prozent an, dass ihre Kunden den Einsatz von Analytics-Tools in einzelnen Beratungsprojekten sogar explizit fordern.
Um demnach wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sollten Unternehmen die passende Unternehmensstrategie wählen und diese an die Kundenerwartungen anpassen. Darüber hinaus sollte allerdings die Fokussierung auf die eigenen Kernkompetenzen nicht vernachlässigt werden.

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Auch die IT nimmt im Zuge der Entwicklungstendenzen einen immer höheren Stellenwert ein als das bisher der Fall war. Zunehmend erkennen mittelständische Unternehmen in Deutschland, dass sich die Rolle der IT im gesamten Innovations- und Leistungsprozess verändert. Im Zuge dessen sollten sich die Verantwortlichen in den Unternehmen mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:

  • Welchen Wert haben die unternehmenseigenen Leistungen für die Kunden?
  • Welche Innovationen sind erforderlich?
  • Welche Ressourcen müssen optimiert werden, um im Wettbewerb zu bestehen?

Um diese Fragen für die IT-Abteilung zu beantworten, kann ein pragmatisches Best-Practice-Vorgehensmodell herangezogen werden. Dabei werden im ersten Schritt die Ziele durch einen Workshop definiert. Diese können variieren und hängen von den Vorgaben des Kunden ab. Als nächstes erfolgt eine IT-Bestandsaufnahme der relevanten Themenbereiche. In dieser Bestandsaufnahme wird die derzeitige Ist-Situation genauer beleuchtet. Sie dient als Vorbereitung für das weitere Vorgehen bzw. für die Identifizierung der Optimierungspotenziale. Oftmals werden IT-Lösungen aus Zeitgründen bei der Implementierung gekürzt oder Prozesse sind aus der Historie gewachsen. Hier gilt es, diese Prozesse zu identifizieren und einen künftigen Soll-Prozess aufzubauen. Im letzten Schritt wird ein Maßnahmenkatalog erstellt, in dem die einzelnen Themengebiete und die damit verbundenen Aufgaben fixiert und umgesetzt werden. Diese Vorgehensweise hat sich bereits bei zahlreichen Projekten bewährt. Hierdurch lässt sich ein echter Mehrwert für den Kunden generieren.

„Echte“ Dienstleistungen gibt es seit geraumer Zeit nicht nur in den USA, sondern auch im deutschen Mittelstand. Wenn Sie Ihre IT-Prozesse durch einen Best-Practice-Ansatz optimieren, können Sie sich wieder auf Ihre Kernkompetenzen und Ihre Kunden fokussieren.

Erfahren Sie in der Sonderausgabe der Infoline, wie ein Best-Practice-Vorgehensmodell für Beratungen aussehen kann.

Assetquell: ©Comline AG
Bildquelle: ©Comline AG

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