Datum
05. Juli 2017
Autor
von Daniela Kelsch
Thema
Prozessoptimierung

Individualisierte Produktion schafft Kundenbindung und Wettbewerbsvorteil

Varianz in der Massenproduktion

Unternehmen müssen von ihren Produkten verschiedene Varianten anbieten, die innovativ sind und Kundenwünsche erfüllen. Nur so können sie im Wettbewerb mit anderen Anbietern bestehen. Doch genau das ist für viele kleine und mittelständische Unternehmen problematisch. Ihre ERP-Systeme sind selten dazu in der Lage Artikelvarianten im System abzubilden.

Nehmen wir als Beispiel ein mittelständisches Unternehmen aus der Zweiradbranche. Um die Fahrräder für die Kunden attraktiv zu gestalten, gibt es scheinbar endlose Variationsmöglichkeiten. Die Unterschiede fangen schon bei der gewünschten Nutzung an, also ob das Rad als Sportrad, Freizeitrad oder auch Showrad genutzt werden soll. Farbunterschiede sowie individuelle Formen des Rahmens oder des Sattels sind ebenso möglich. Variationen gibt es ebenso für das Geschlecht und die Größe der Fahrer.

Von diesen Variationen muss das Unternehmen eine Matrix bereithalten, um individuellen Kundenwünschen nachkommen zu können. Zudem muss die Konfiguration mit den Beständen im Lager abgeglichen werden. Nur so kann eine zeitnahe Fertigung individualisierter Produkte sichergestellt und Kunden über mögliche Lieferzeiten informiert werden. Doch gerade bei ERPs, die speziell für kleinere und mittlere Produktionsgewerbe entwickelt wurden, sind manche Funktionen nur rudimentär abgebildet. Dadurch sind beispielsweise verschiedene Artikelvarianten nicht einfach im System abbildbar. Das bedeutet, mit klassischen ERP-Systemen ist eine Artikelvariation bisher nur bedingt möglich.

Varianten generieren für bessere Wettbewerbschancen

Ein Variantengenerator kann hier helfen. Diesen gibt es als Applikation, die direkt in das ERP-System eingebettet wird. Diese App bietet ein eigenes Workcenter. Hierüber können Artikel für die Produktion variiert werden. Die Variationen werden nicht nur als Stückliste ausgegeben, sondern auch im Sales-Order-Prozess noch einmal angepasst.

Da der Variantengenerator in die Standardprozesse eingebunden ist, kann die App auf die Lagerbestände zugreifen und melden, ob die Artikel im Lager verfügbar sind oder nicht. Ebenso ist es möglich, vorgegebene Produktgruppen in die Variation einzubinden.

Flexibilität und Varianz sind heute gefragt

Deswegen eignet sich der Variantengenerator besonders für die Fertigungsindustrie mit variantenbezogener Produktion und Handelsfirmen mit Artikelausprägungen (z.B. Farbe, Größe, Geschlecht).
Die einzige Voraussetzung: Ein ERP-System, in das der Variantengenerator integriert werden kann. Somit werden die Unternehmensprozesse durchgängig und transparent abgebildet und eröffnen den Unternehmen mehr Kundenbindungsmöglichkeiten, die bei einer anderen Cloud-ERP-Software nur mit Einschränkungen oder gar nicht verfügbar sind.

Mehr Informationen zum Variantengenerator der Suportis AG, finden Sie hier:

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