Datum
14. Juni 2017
Autor
von Rebecca Vlassakidis
Thema
Cloud

Global vernetzt – Hilti setzt auf Cloud-ERP von SAP zur Anbindung von Landesgesellschaften

Mit Cloud-ERP-Lösung zu neuen Absatzmärkten und transparenteren Prozessen

Die Hilti Gruppe beschäftigt über 25.000 Mitarbeitende in mehr als 120 Ländern. Damit die globalen Prozesse reibungslos funktionieren, entschied sich Hilti vor fünf Jahren, einige ihrer Landesgesellschaften mithilfe einer Cloud-ERP-Lösung von SAP an den Mutterkonzern anzubinden. Die einheitliche IT-Struktur half dem Unternehmen, sich wichtige Wettbewerbsvorteile zu sichern und neue Absatzmärkte zu erschließen.

Die Hilti Gruppe hatte bereits 2000 damit begonnen, standardisierte Geschäftsprozesse einzuführen und eine einheitliche Unternehmens-IT zu schaffen.

Martin Nemetz ist bei Hilti verantwortlich für die Gesamt-IT im Raum Asien sowie zuständig für On-Demand und On-Device-Services: „Insbesondere sollte mit einer einheitlichen IT-Lösung unser „Hilti Service“ weltweit, unabhängig vom Standort angeboten werden können. Zudem wollten wir der Schatten-IT in einigen Landesgesellschaften Einhalt gebieten.“ Der erste Schritt für ein einheitliches IT-System war, größere Marktorganisationen an den Hauptsitz Liechtenstein anzubinden. Hierbei hatte Hilti das eingesetzte SAP ERP Central Component (ECC) am zentralen Standort und auf 48 Landesgesellschaften ausgerollt. Doch diese Lösung kam für kleinere Marktorganisationen im Ausland, wie beispielsweise Bahrain nicht in Frage. Der Roll-Out wäre zu groß und aufwändig für das Team vor Ort gewesen. Zudem gibt es in einigen Ländern wie der Ukraine komplexe Landesgesetze. Hier können sich die rechtlichen Rahmenbedingungen rasch ändern. Somit hätte das ECC immer wieder angepasst werden müssen. Deshalb wurde speziell für kleinere Landesgesellschaften nach einer Alternative gesucht, die skalierbar ist und sich in das ECC integrieren lässt.

24 Landesgesellschaften bekommen Cloud-ERP-Lösung von SAP

Nach einer Evaluierung fiel die Wahl 2012 auf die Cloud-ERP-Lösung SAP BusinessByDesign®: „Uns war wichtig, dass die globalen Prozesse auch auf kleinere Länder ausgerollt werden konnte, um das Angebot der Hilti Services, beispielsweise Gerätereparaturen weiter zu optimieren. Deshalb sollten hier insbesondere die Prozesse für die Bereiche CRM-, Marketing- und Vertriebsfunktionen verbessert werden. Schließlich wollten wir auch Leverage-Effekte erzielen, indem sich die Cloud-ERP-Lösung von SAP in die bestehende ERP-Landschaft von Hilti integrieren lässt.“

30 Landesgesellschaften sollten mit SAP BusinessByDesign mit der zentralen Unternehmens-IT angebunden werden. Zu Beginn des Projekts war das keine leichte Aufgabe, gab es hier doch bezüglich der Cloud-Lösung viele Kritiker und Bedenken, was die Sicherheit und Datenhoheit angehen. Außerdem galt es, technische Hürden wie die Lokalisierung der Software für komplexere Marktorganisationen zu nehmen. 

Wie wurden die Bedenken in den Landesgesellschaften und am zentralen Standort von Hilti aus dem Weg geräumt? Wie ließ sich die Lokalisierung im Rahmen eines Co-Innovation-Projekts mit der SAP für Länder wie Kasachstan, Israel oder der Ukraine lösen? Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um mehr über die Einführungs- und Umsetzungsphase, das Change Management sowie die konkreten Ergebnisse für Hilti zu erfahren.

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