Datum
09. Oktober 2018
Autor
von Dirk Nordhoff
Thema
Cloud

Cloud ERP für IT-Dienstleister

4.5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

So bleiben Sie im Rennen!

Enterprise Ressource Planning (ERP) ist für Unternehmen, die wachsen und langfristig agieren wollen, unerlässlich. Wo sich das Start-up noch mit Excel-Listen, Einzelprogrammen und dem Einfallsreichtum der jungen Belegschaft organisieren kann, stößt der IT-Dienstleister mit bis zu 1.500 Mitarbeitern schnell an seine Grenzen: Angebote für Neukunden, Projektanpassung beim Stammkunden, Kalkulation des Programmieraufwands, Neuberechnung des Budgets wegen zusätzlicher Reisekosten, Einsatzplanung für externe Entwickler in der Urlaubszeit, Statusmeldungen für Relaunch-Vorhaben, saubere Rechnungslegung. Wer seine Kosten, Zeiten und Möglichkeiten stets im Blick haben will, muss seine Prozesse so organisieren, dass eine Hand weiß, was die andere tut, auch in neuen Teams und Niederlassungen.

Gerade Mittelständler, die selbst in Sachen IT beraten und technische Restrukturierungen begleiten, nutzen ganz selbstverständlich ERP-Tools, um abteilungs-, standort- oder auch länderübergreifend operieren zu können.
Die Lösungen von großen Unternehmen konkurrieren dabei zum einen mit Open-Source-Angeboten wie ERPNext oder Dolibarr, zum anderen mit branchenspezifischer Software, die auf typische Arbeitsschritte und Leistungen zugeschnitten ist. Für IT-Dienstleister ist neben effektivem Projektmanagement und guter Umsatzkontrolle zum Beispiel ein gutes Ticketsystem wichtig, das reibungslosen Support für alle Kunden garantiert.

Der Markt hat viele Akteure – und er ist in Bewegung. Glaubt man einer neuen IDC Prognose1, wird sich das Geschäft mit Business Software in den nächsten fünf Jahren stark wandeln. Wer heute in einem mittelgroßen Unternehmen noch keine ERP-Software einsetzt, zählt zu den „Nachzüglern“ – so nennen es jedenfalls die Autoren der Studie „Digitalisierung im Mittelstand: Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen“, die sich die Digitalisierungsprojekte in rund 2.000 Firmen zwischen 2013 und 2016 näher angeschaut haben.2 Diese Nachzügler – im untersuchten Pool waren es knapp über 30 Prozent der Firmen und dabei vor allem die kleineren Player ab 40 Mitarbeitern – sollten sich nach Auffassung der Analysten schleunigst um (bessere) ERP-Lösungen kümmern. Anderenfalls würden sie vom Wettbewerb abgehängt werden. Der Report, der Firmen ab fünf Mitarbeitern mit maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz berücksichtigt, unterscheidet drei Digitalisierungsstufen und sieht die größeren Firmen tendenziell besser aufgestellt. Die Verwendung eines ERP-Systems siedeln die Autoren allerdings bereits auf der ersten Stufe an, fast gleichrangig mit einer eigenen Website und flächendeckender Internet-Anbindung.

Für die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen, die bereits mit ERP-Systemen arbeiten, stellt sich die Frage, wie zukunftsfähig die eigene Lösung ist. So wie es sich manchmal nicht mehr lohnt, Geld in die Reparatur alter Haushaltsgeräte zu stecken oder die Wohnung umzubauen, wenn sich Nachwuchs ankündigt, stehen auch Systemhäuser, IT-Berater, Software-Entwickler und Software-Reseller gegenwärtig vor der Frage, wann der richtige Moment für ein umfassendes Upgrade gekommen ist. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Berater im Außendienst nicht mobil auf elementare Daten zugreifen können, weil die Geräte nicht harmonieren oder das System nur einsprachig funktioniert. Wenn Big Data und Echtzeit-Analysen in meinem Geschäftsmodell eine große Rolle spielen, sollte mein ERP entsprechend leistungsfähig sein und gute, dynamische Dashboards ermöglichen. Ein branchenübergreifender Aspekt für die Überprüfung des Status Quo ist beispielsweise auch die Frage, wie skalierbar die ERP-Systeme sind: Können Datenbank und Software mitwachsen, wenn das Geschäft boomt? Gibt es entsprechende Flexibilität auch in schwachen Quartalen?

Dass immer mehr Unternehmen bei ihrem ERP auf dynamische Cloud-Lösungen zurückgreifen, zeigt u.a. der Cloud Monitor 2017 der bitkom3: Von den über 200 befragten Unternehmen, die Public-Cloud-Anwendungen als Software as a Service nutzten oder in naher Zukunft einführen wollten, setzten 32 Prozent auch bei ihrem ERP auf SAAS und Cloud. Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass die Akzeptanz für Cloud-Computing insgesamt steigt – bei Partnern, Zulieferern und Kunden. Noch entscheidender dürfte sein, dass die Implementierung von cloudbasierten Anwendungen deutlich schneller und reibungsloser über die Bühne geht, als es in den vergangenen Jahren bei On-Premise-Installationen der Fall gewesen ist. Oft reicht ein Quartal für die Umstellung inklusive Mitarbeiterschulung aus.

Warum der Umstieg auf ein Cloud-ERP für Service-Anbieter aus dem ITK-Umfeld sinnvoll sein kann, wie Sie Ihren gegenwärtigen Datenfluss und Ihre systemgestützte Geschäftsplanung beurteilen, und wann der günstigste Moment für einen Boxenstopp gekommen ist, zeigt Ihnen unser Guide "Zukunftsfähiges ERP – So bleiben Sie als IT-Dienstleister im Rennen".

Jetzt kostenlos downloaden

Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten ein und klicken Sie unten auf „Download anfordern“.

Sie erhalten eine Bestätigungsmail, um Ihre angegebene E-Mail-Adresse zu verifizieren und im Anschluss umgehend das angeforderte Dokument. 

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

1 ERP der Zukunft. Die intelligente Business-Suite, März 2018. www.sap.com/germany/cmp/dg/crm-de18-sme-own-smeerp/index.html
2 ZEW-Gutachten und Forschungsberichte, Digitalisierung im Mittelstand: Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, online hier: hdl.handle.net/10419/145963
3 Cloud Monitor 2017. Eine Studie von Bitkom Research im Auftrag von KPMG.  www.bitkom.org/Presse/Anhaenge-an-PIs/2017/03-Maerz/Bitkom-KPMG-Charts-PK-Cloud-Monitor-14032017.pdf 

Bildquelle: ©byde.eu

Sie möchten über aktuelle Themen informiert werden?
Jetzt registrieren und auf alle Inhalte zugreifen!

Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Anrede

Kommentare

4.5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einverstanden