Datum
01. Juli 2016
Autor
von Kerstin Steffen
Thema
Sicherheit

Cloud bietet Schutz vor Datenverlust

5 von 5 Sterne, 2 Bewertungen

Wasserfeste Lösung: Diese Wolke, lässt Sie nicht im Regen stehen

Eine Comicfigur schützt sich durch die "Cloud" vor Regen

Überschwemmte Keller, vollgelaufene Unterführungen und zerstörte Straßen - dass Naturgewalten große Schäden anrichten können, hat man im Mai in Deutschland gesehen. Wasserfluten gefährden nicht nur die Existenz von Privatpersonen, auch Unternehmen können dadurch ihr größtes Gut verlieren: ihre Daten. Aufgeweichte Aktenordner, beschädigte Software und Rechner, Kundendaten gehen verloren, Aufträge und Rechnungen sind unleserlich. Solche Schäden, die sich zum Teil im sechsstelligen Bereich bewegen, können mit einer weiteren Absicherung der Daten in der Cloud verhindert werden.

Lokale Festplatten bieten keinen Schutz

Vielfach befinden sich Unternehmensdaten heute noch lokal auf den Festplatten der Mitarbeiter-PCs. Gesichert werden sie meist zusätzlich im firmeneigenen Rechenzentrum – wo sie Naturkatastrophen wie Hochwasser und Feuer sowie anderen Bedrohungen wie Diebstahl, Virenangriffen, Hardware-Defekten und Software-Problemen ausgesetzt sind. Neben klassischen Speichermedien wie Server, Laufwerk, USB-Sticks oder Festplatten besteht die Möglichkeit, Daten auf der Infrastruktur eines Cloud-Dienstleisters zu sichern. Bei vielen verursacht diese Vorstellung jedoch nach wie vor Unbehagen. Die Unternehmensdaten auszulagern und von „jemand Fremden“ sichern zu lassen, wirkt auf den ersten Blick unsicher. Der Datenschutz ist nicht gewährleistet, ich verliere die Hoheit über meine Daten – das sind Annahmen, die dazu führen, dass sich viele Unternehmer nicht näher mit einer Cloud-Lösung beschäftigen. Bis es zu spät ist, der Ernstfall eingetreten und die Daten weg sind.  

Die passende Cloud für das eigene Sicherheitsgefühl

Die Bedenken gegenüber einer Cloud-Lösung sind vielfach unbegründet. Seriöse Cloud-Dienstleister  nutzen modernste Technologien sowohl für den Betrieb als auch für den Schutz ihrer Infrastrukturen, Anwendungen und Verbindungen. Je nachdem wie hoch das eigene Sicherheitsbedürfnis ist, lässt sich zwischen Private, Public oder Hybrid Cloud sowie ein Mix aus Private und Public Cloud wählen. Die Rechenzentren der Cloud-Anbieter ähneln dabei einem Hochsicherheitstrakt.  Zugangskontrollen, Fingerabdruckscanner und zeitlich gesteuerte Schleusen regeln den Zutritt. Darüber hinaus schützen mehrere hintereinander geschaltete Firewalls die Daten im Rechenzentrum. Der Austausch der Daten mit Kunden erfolgt über spezielle Verschlüsselungsmechanismen. Für den Datenschutz sorgen neben täglichen Voll-Backups mehrmals täglich gespeicherte Zwischenversionen. Freiwillige Audits sowie Zertifizierungen nach internationalen Standards wie z.B. BS 25999 und die ISO /IEC 27001 sorgen außerdem für eine geprüfte Sicherheit.

Große Sicherheit, kleiner Aufwand

Cloud-Lösungen, die hohe Sicherheitsstandards vereinen, trotzen also nicht nur jedem Sturm, sondern auch Datenverlusten sowie Unternehmensangriffen jeglicher Art. Neben den Sicherheitsaspekten kann die Cloud mit weiteren Vorteilen punkten. Ressourcen können hochverfügbar aufgebaut und Leistungen zu geringeren Kosten angeboten werden. Um mehr Rentabilität und Effizienz in den eigenen Unternehmensprozessen zu erzielen, können auch ganze ERP-Systeme in die Cloud mit einer SaaS-Lösung (Software-as-a-Service) verlagert werden. Eine SaaS-Lösung bietet den Vorteil, das Software und Infrastruktur von einem externen Anbieter betrieben werden.  Dadurch lassen sich Betriebs- und Wartungskosten sowie Administrationsaufwand reduzieren. Ein cloudbasiertes ERP-System hat den Vorteil, dass neben hohen Sicherheitsvorkehrungen, alle Prozesse durchgängig und transparent dargestellt werden, sodass Unternehmen einen 360-Grad Blick über das gesamte Geschäft erhalten.

Die nachfolgende Infografik zeigt die Vorteile im Überblick:

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